Gestern war ich mal wieder im Lehmann in Stuttgart und hatte prompt ein tolles Erlebnis. Ich stand mit zwei Amigos an der Theke, als plötzlich ein mir unbekanntes Mädel ankommt und mich fragt, ob sie von mir 60 Cent haben könnte, weil ihr genau die für ein Bier fehlen würden.
Männlich wie ich bin, habe ich sie natürlich erst mal gemustert, um meine Kohle nicht dem Grinch in den Rachen zu werfen und bemerkte dabei, dass hinter ihr ziemlich auffällig unauffällig ein Kerl stand, der augenscheinlich zu ihr gehörte.
Natürlich fragte ich sie mit meiner charmanten Art sofort, wieso sie ihr Bier nicht von ihrem Freund respektive Kumpel hinter sich bezahlen ließe, sondern stattdessen Fremden das Geld aus den Taschen ziehen wolle. Zack, da war sie auch schon weg – mit dem Typen.
Wenn sie ein attraktives Single-Mädel gewesen wäre, das sichtlich Interesse an meiner Wenigkeit gezeigt hätte, hätte ich die 60 Cent durchaus investiert, da es ja immer sein kann, dass die Aktien am Abend noch steigen. Doch wenn die Finanzkrise schon hinter ihr lauert, kaufe ich doch keine Anteile mehr.
Tipp fürs Görly: Das nächste Mal einfach den Kerl weiter weg stellen oder ganz Zuhause lassen. ;O